Technische Highlights

 

Delta Racing arbeitet aktuell am nunmehr fünften Rennfahrzeug für die Wettbewerbe der Formula Student. Folgende technische Highlights sind zu unserem letztjährigen Fahrzeug, dem DR13-TC, exemplarisch zu nennen:

Der Motor

Das Motorkonzept besteht aus einem in Reihe angeordneten 2-Zylinder Weber Motor mit einem Hubraum von 607 ccm. Der Motor basiert auf der Baureihe MPE–750, welcher als Universalmotor beispielsweise in Schneemobilen und Jetskis eingesetzt wird. Da der Motor im Originalzustand nicht regelkonform war, wurde dieser im Rahmen von zwei Abschlussarbeiten modifiziert.

Der Turbolader

Der Motor wird mit dem Abgasturbolader KP35 von BorgWarner aufgeladen. Dadurch unterscheidet sich das Antriebskonzept deutlich von dem anderer Teams, welche auf einen Saugmotor setzen, und ist weltweit eines der wnigen Teams mit einem Turbolader . Der Vorteil dieses Systems liegt in einem spürbar höheren Drehmoment, welches in einem breiten Drehzahlband nutzbar ist. Um den Turbolader an den Motor anzupassen wurde der gesamte Ansaugtrakt im Rahmen einer weiteren Abschlussarbeit simuliert und optimiert.

Das Getriebe

Beim Getriebe der Fahrzeuge handelt es sich um sequentielle Renngetriebe von Elite Transmission. Die Gänge decken den gesamten Drehzahlbereich des Motors jeweils optimal ab und sind auf die Strecken der Formula Student abgestimmt. Im Vorjahresfahrzeug, dem DR12-TC, setzte Delta Racing ein Zwei-Gang-Getriebe ein. Der Vorteil der zwei Gänge lag darin, durch die geringe Anzahl von Schaltvorgängen Zeit zu sparen. Das neue Ziel ist, mehr Dynamik in den Mannheimer Boliden zu bekommen, sprich mit der Auslegung der Gänge näher an die so genannte Zugkraftkurve des Motors heranzukommen. Die gesammelten Erfahrungen aus Testfahrten und den Events der Formula Student, bekräftigten Delta Racing zukünftig auf ein Vier-Gang-Getriebe zu setzen. Um den Rennwagen auf unterschiedliche Strecken anpassen zu können, stehen den Ingenieuren des Rennteams verschiedene Übersetzungen zur Verfügung. Hier kann das Fahrzeug sowohl auf maximale Beschleunigung, als auch auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt werden.

Die Elektronik

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Boliden wird ein Datenlogger der Firma AIM verbaut. Dieser ermöglicht es Telemetriedaten zu analysieren. Daraus können Simulationen berechnet und angepasst werden. Somit wird die Verbindung zwischen Theorie und Praxis geschaffen.

 

Die weiteren Entwicklungen

 Viele weitere Komponenten der Fahrzeugs, wie beispielsweise die Pedalerie, werden selbst entwickelt und jährlich verbessert. Eine Reduzierung des Gesamtgewichts wird durch den Einsatz von Leichtbauwerkstoffen, wie Kohlefaser und hochfestem Aluminium erreicht.

Die Fahrzeuge von Delta Racing halten viele weitere Highlights bereit. Mehr dazu unter den einzelnen Fahrzeug-Rubriken.