Erfolg auf ganzer Linie in Tschechien

Hradec Králové. Beim zweiten Wettbewerb in der aktuellen Formula Student-Saison konnte das Delta Racing-Team mit seinem Elektro-Rennwagen in Tschechien einen großen Erfolg einfahren. Beim wesentlich kleineren Wettbewerb zu Hockenheim konnte dennoch in der Gesamtwertung aller E-Fahrzeuge der zweite Rang erreicht werden. Beim Business-Plan konnte ein Platz unter den Top 3 erzielt werden, bei der Energieeffizienz kam das Team am Ende auf den ersten Platz mit einem Energieverbrauch von 0.068 kWh pro Runde.

Damit steht fest: Die Fahrzeuge von der Hochschule Mannheim zählen zu den sparsamsten und energieeffizientesten im Teilnehmerfeld. Sowohl der Verbrennerwagen (Platz 3), als auch der Elektrobolide (Platz 1) konnten sich auf den vordersten Plätzen behaupten. Den Wettbewerb gewann bei den Elektrorennwagen ein Fahrzeug aus Patras (Griechenland), auf den dritten Rang kam das Team aus Barcelona (Spanien).

Bei der FS Czech trat das Team erstmals mit seinem Elektrorennwagen gegen Teams aus vielen Nationen an und konnte gleich zu Beginn zeigen, welch bravuröse Ingenieursleistung in den letzten Jahren bei Delta Racing hervorgebracht wurde. Als erstes Fahrzeug im Teilnehmerfeld der Elektrofahrzeuge schloss das Team das Scrutineering ab. Die technische Abnahme und die höchst komplexe elektrische Abnahme konnten im ersten Anlauf gleich abgeschlossen werden. Auch Tilttable (Kipptest) und Bremstest konnten im Anschluss erfolgreich bestanden werden. Eine extrem gute Vorbereitung zahlte sich hier aus.

Bei den statischen Events belegte das Team ebenfalls gute Plätze, auch wenn sicherlich bessere Platzierungen erhofft wurden. Aufgrund der subjektiven Wahrnehmung der Judges ist das Team dennoch sehr zufrieden. Auch bei den dynamischen Wettbewerbsbestandteilen zeigte der DR14-E, was in ihm steckt. Bei der Acceleration musste sich der Wagen nur vom Fahrzeug aus Patras mit einer Differenz von sechs hundertstel Sekunden geschlagen geben. Bei SkidPad und Autocross gab es ebenfalls gute Resultate der Rundenzeiten zu bejubeln. Erstmals kam das Team auch durch die Endurance, das 22 Kilometer lange Ausdauerrennen. Entsprechend groß war der Jubel nachdem das Fahrzeug die Zielflagge gesehen hat.

Sascha Gaberdiel, Projektleiter des DR14-E, war überwältigt: „Es ist der Wahnsinn. Wir sind überglücklich über dieses Ergebnis und den gesamten Wettbewerb.“ Auch Moritz Rösel, Leiter des elektrischen Antriebs, schwärmte von der Leistung: „Das ganze Team hat enorm viel geleistet. Das ist der Lohn für die viele Arbeit der letzten Jahre.“ Mit diesem Ergebnis konnte Delta Racing zeigen, dass beide Fahrzeuge enormes Potential besitzen und dass sich die Studierenden von Delta Racing in diesem Jahr ganz besonders reingehängt haben. Die Entwicklung der letzten Jahre bestätigt die viele Arbeit, die am Ende in jedem einzelnen Fahrzeug steckt.

 

 

(Titelbilder: © FS Czech)