Aus Texas nach Deutschland

Freising. Sie sind die stillen und fleißigen Arbeiter. Sie werden niemals müde und verrichten ihren Dienst zu jeder Tages- und Nachtzeit. Selbst aus dem tiefsten Schlaf kann man sie aufwecken und sie fangen sofort mit der Arbeit an. Auch wenn das Meiste hiervon auf die Mitglieder des Delta Racing-Teams zutrifft, sind hier die Mikrocontroller gemeint, die in jedem Steuergerät zum Einsatz kommen.

Ohne sie würden sich die Rennwagen nicht von der Stelle rühren. Bereits in der letzten Saison setzte das Team auf die Mikrocontroller von Texas Instruments. Während beim DR14-E noch die sogenannte Launchpads von TI als Basis dienten und mit selbst entwickelten Boosterpacks auf die Anwendung im Fahrzeug angepasst wurden, sind die Steuergeräte beim DR15-E komplett selbst entwickelt und damit noch spezieller an die Aufgaben im Fahrzeug abgestimmt.

Aufgrund der mehr als positiven Erfahrung mit den Mikrocontrollern und den diversen anderen elektronischen Bauteilen aus dem Hause Texas Instruments, bilden die Mikrocontroller der Tiva Serie auch in dieser Saison wieder das Herzstück der Sensorboards, also den Steuergeräten. Dank der umfangreichen Peripherie sind sie optimal für alle Mess- und Regelaufgaben im Fahrzeug geeignet.

Die Delta Racing-Mitglieder freuen sich besonders, dass Texas Instruments sie mit sechs Debug- und Programmiergeräten, sowie einem Evaluationkit für ein zukünftiges Projekt unterstützt. Zusätzlich nahm sich ein Field Application-Engineer von TI bereits vor einigen Wochen Zeit um mit dem Team über neue Technologien und Einsatzbereiche rund um das Fahrzeug zu sprechen. Für das Team war die Unterstützung durch Texas Instruments wieder ein Zeichen dafür, dass ihr Engagement auch von großen global interagierenden Firmen gewürdigt und anerkannt wird. Vielleicht erreicht ja der ein oder andere Jubelschrei der Delta Racing-Softwareentwickler den 8.500 Kilometer entfernten Firmensitz in Texas. In Freising, dem europäischen Hauptsitz, sollten sie auf jeden Fall zu hören sein.